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Baustart für neue Hafenanlage Spreitenbach

Der Gemeinderat hat der Genossame Lachen Anfang Juni die Baubewilligung für die Erneuerung der Hafenanlage Spreitenbach erteilt. Mit dem Spatenstich vom Donnerstag ist das Projekt nun in die Umsetzungsphase gestartet. Die Anlage am Obersee wird erneuert, neu geordnet und zugleich stärker mit dem öffentlichen Uferraum und dem angrenzenden Naturgebiet verknüpft.

Seit rund fünf Jahrzehnten betreibt die Genossame Lachen an der Mündung des Spreitenbachs in den Obersee eine Hafenanlage für Motor- und Segelboote. Die bestehende Infrastruktur ist mittlerweile arg in die Jahre gekommen – erschwerend kommt hinzu, dass der Spreitenbach laufend Geschiebe in den heutigen Segelhafen einführt, was in der Vergangenheit im Hafenbecken regelmässig Eingriffe zur Schiffbarhaltung nötig machte. Das Anfang Juni bewilligte Bauvorhaben sieht deshalb vor, den Segelhafen auf das offene Wasser vor den Motorboothafen zu verlegen, die Bootshallen zu ersetzen und die gesamte Anlage auf heutige Anforderungen  auszurichten. Nach Bauvollendung werden 384 Bootsplätze zur Verfügung stehen, ergänzt durch Gästeplätze und SUP-Boxen.

Neuer Seeuferweg mit Brücke

«Dieses Projekt ist für die Genossame Lachen mehr als eine bauliche Erneuerung. Es verbindet eine zeitgemässe Hafeninfrastruktur mit einem spürbaren Mehrwert für die Bevölkerung. Gleichzeitig übernehmen wir  Verantwortung für den Seezugang, den Naturraum und die nächste Generation», sagte Marcel Städtler, Präsident der Genossame Lachen, anlässlich des Spatenstichs an den Gestaden des Obersees.

Ein neuer Seeuferweg mit einer Gesamtlänge von 800 Metern und eine neue Hafenbrücke werden nach der Umsetzung des Projekts die Verbindung vom Dorf in Richtung des Naturschutzgebietes Aahorn verbessern. Der heutige Segelhafen wird nach der Verlegung der Boote aufwändig revitalisiert – rund 7000 Quadratmeter Fläche sollen naturnah gestaltet werden. Auf den Dächern der Bootshallen wird eine Photovoltaikanlage mit einer erwarteten Jahresproduktion von rund einer Million Kilowattstunden Strom erstellt.

«Anlage fügt sich behutsam in Seelandschaft ein»

«Wir blicken mit grosser Vorfreude auf die anstehende Realisierung – unsere Aufgabe ist es nun, die planerische Idee sorgfältig umzusetzen», sagt Architekt Reto Marty von der Lachner Fama Partner AG. «Es wird eine Hafenanlage entstehen, die sich behutsam und selbstverständlich in die bestehende Seelandschaft einfügt und zugleich eine robuste, funktionale Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte bietet.»

Die Bauzeit für die Erneuerung der Hafenanlage Spreitenbach ist auf drei Jahre ausgelegt. Zuerst entsteht der neue Segelhafen, danach folgen die Motorboothallen und das Hafenbecken. Abschliessend wird der alte Segelhafen revitalisiert.

 

20260709 Spatenstich Hafen


Absolutes Feuerverbot im Wald und an Waldrändern im Kanton Schwyz

Die derzeitige Trockenheit führt auch im Kanton Schwyz zu einer erhöhten Waldbrandgefahr. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen stuft der Kanton Schwyz die Waldbrandgefahr ebenfalls auf Stufe 4 «grosse Gefahr» ein und erlässt ab Freitag, 10. Juli 2026, 14.00 Uhr ein Feuerverbot. Diese Massnahme wird zum Schutz des Waldes, der Bevölkerung und der Infrastruktur ergriffen.

Es ist bis auf Widerruf im ganzen Kantonsgebiet untersagt, im Wald und in Waldesnähe mit einem Abstand von 50 Metern zum Wald Feuer zu entfachen. Zudem ist das Entfachen von Feuer in unbefestigten Feuerstellen sowie die Verwendung von Einweggrills auf dem ganzen Kantonsgebiet verboten – ungeachtet des Standorts. Ebenfalls auf dem ganzen Kantonsgebiet verboten sind das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie das Steigenlassen von Heissluftballons oder Himmelslaternen, die durch offenes Feuer angetrieben werden.

Weiterhin erlaubt bleibt das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit Gas- und Holzkohlegrills sowie das Entfachen von Feuern in Cheminées oder Feuerschalen sofern ein Mindestabstand von 50 Meter zum Wald eingehalten wird. Die Bevölkerung ist aufgerufen, diese Feuer nie unbeaufsichtigt zu lassen und Löschmaterial bereit zu halten. Verstösse gegen das Verbot werden polizeilich geahndet.


Spatenstich für Überbauung "Seeblick" in Lachen

Am Donnerstag ist der Startschuss für die Überbauung "Seeblick" der Genossame Lachen gefallen. Auf dem Areal im Seefeld entstehen in einem ersten Schritt drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 74 Wohnungen. 

Die Genossame Lachen setzt beim Projekt auf ein modernes und nachhaltiges Wohnkonzept. Geplant sind attraktive Wohnungen mit 2 1/2 und 4 1/2 Zimmern, die sich insbesondere auch an Familien richten. Die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum ist ein zentrales Anliegen der Genossame - ein Teil der Wohnungen wird dereinst zu reduzierten Mieten angeboten.

Wichtiger Schritt für die Genossame

"Mit der Überbauung Seeblick schaffen wir dringend benötigten Wohnraum für die Bevölkerung von Lachen und Umgebung - und dies bewusst nachhaltig, qualitativ hochwertig und zu fairen Bedingungen. Für die Genossame ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt in die Zunkunft", sagte Marcel Städtler, Präsident der Genossame Lachen, anlässlich des Spatenstichs im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Bauherrin, der Gemeinde und der Bauverantwortlichen. 

Ein besonderes Augenmerk gilt der Ausführung: Die Mehrfamilienhäuser in unmittelbarer Nähe zum Zürichsee entstehen in Holzbauweise und erfüllen den Minergie-Standard. Damit wird nich nur eine hohe Energieeffizienz erreicht, sondern auch ein gesundes Wohnklima sichergestellt. Ergänzt wird dies durch eine ökologische Umgebungsgestaltung mit einheimischen Pflanzen, Blumenwiesen sowie grosszügigen Spiel- und Erholungsflächen. 

Wohnungen auf Ende 2028 bezugsbereit

"Ein zentrales Anliegen war es, trotz kompakter Bauweise grosszügige und hochwertige Aussenräume zu schaffen. Durch die naturnahe Gestaltung und ein durchlässiges Wegnetz entsteht eine Umgebung, die nicht nur funktional ist, sondern auch einen echten Mehrwert für die Bewohnerschaft bietet. Entscheidend war für uns zudem, eine hohe Wohnqualität zu erreichen - sowohl in den Wohnungen selbst als auch im Zusammenspiel mit den Aussenräumen", sagt Architekt Ivan Marty. 

Mit dem offiziellen Spatenstich für die erste Etappe der Überbauung "Seeblick" hat nun die Realisierung eines Projekts begonnen, das über Jahre hinweg geplant und weiterentwickelt wurde. Die ersten Wohnungen sollen auf Ende 2028 bezugsbereit sein.

 

Spatenstich Seeblick-4
Spatenstich Seeblick-5


Projekt Erneuerung Hafenanlage Spreitenbach

Am 20. Oktober 2025 konnten endlich die Bauvisiere für das Projekt der neuen Hafenanlage Spreitenbach gestellt werden. Ein Projekt-Meilenstein und ein bedeutender Schritt in die Zukunft. Am 22. Oktober 2025 wurde das Baugesuch bei der Gemeinde Lachen zur Genehmigung eingereicht.

 


Genossame Lachen erhält neuen Geschäftsführer

Aufgrund der bevorstehenden Pensionierung des aktuellen Geschäftsführers, André Winistörfer, konnte der Genossenrat der Genossame Lachen, im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeregelung und genügend Übergabezeit, den Wangner Roman Kistler per 01. Januar 2026 für diese Position gewinnen.

Auf den 01. Januar 2026 übergibt André Winistörfer seine Funktion als Geschäftsführer an seinen Nachfolger Roman Kistler und begibt sich in den Teilruhestand. André Winistörfer bleibt der Genossame Lachen erfreulicherweise auch nach dem 01. Januar 2026 für den Wissenstransfer und die Begleitung von laufenden Projekten bis auf weiteres in reduziertem Pensum und seiner vollen Pensionierung erhalten.

Der Genossenrat dankt André Winistörfer für seinen hervorragenden und unermüdlichen Einsatz für die Genossame Lachen und freut sich darauf, weiterhin von seiner breiten beruflichen Erfahrung profitieren zu dürfen.

Roman Kistler wird dieses Jahr 52 Jahre alt, wohnt in Wangen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Aktuell ist er seit 2010 Departements-Sekretär des Departements des Innern des Kanton Schwyz und war davor 6 Jahre Landschreiber beim Bezirk March. Roman Kistler hat einen Abschluss lic. rer. publ. der HSG St. Gallen mit den Schwerpunkten öffentliches Recht/Völkerrecht, Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Sein Grundstudium, ebenfalls an der Universität St. Gallen, machte er in Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL, Recht).

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf behördlicher Ebene sowie seiner regionalen Verankerung und Vernetzung ist der Genossenrat der vollen Überzeugung, in der Person von Roman Kistler eine qualifizierte sowie auch ins Team passende Persönlichkeit gewonnen zu haben und freut sich, ihn bei der Genossame Lachen begrüssen zu dürfen.


Projekt Erneuerung Hafenanlage Spreitenbach

Die Genossame Lachen plant eine neue Hafenanlage. Eine auf offenem Wasser schwimmende Mole verschafft dem Auenschutzgebiet im Aahorn mehr Raum und der Öffentlichkeit einen durchgehenden Seeuferweg bis ins Naturschutzgebiet.

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Virtueller Blick auf die neue Hafenanlage Spreitenbach der Genossame Lachen: Die Infrastruktur des Motorboothafens soll modernisiert und der Segelboothafen mittels schwimmender Mole auf das offene Wasser des Obersees verlegt werden. Der Mündungsbereich des Spreitenbachs (rechts) wird renaturiert.

Visualisierung 3dprojekt.ch/Bild Carlo Stuppia

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Projekt Seeblick - Nachhaltig wohnen

Im Jahr 2015 wurde der Gestaltungsplan für die Überbauung des Seeblick Areals mit 299 Wohneinheiten bewilligt, welche in fünf Etappen zu realisieren sind. Das Grundstück mit der Fläche von 37 146 m2 befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Zürichsee und wird nordseitig durch die Chli Aa und anschliessender Grün- und Naherholungszone begrenzt.

Die Mitglieder der Genossame Lachen haben im März 2020 dem Planungskredit für eine erste Etappe bis und mit Baueingabe zugestimmt. Die Baubewilligung wurde anschliessend eingereicht und durch die Behörden erteilt. DIe Mitglieder der Genossame Lachen haben an der Mitgliederversammlung vom 11. September 2024 dem Baukredit zugestimmt. 

Diese erste Bauetappe beinhaltet 74 Wohnungen verteilt auf drei Gebäudekörper. Die geplanten Gebäude werden nach den neusten ökonomischen und ökologischen Standards erstellt. Die Wohnungsgrössen variieren zwischen 2,5 und 5,5 Zimmer. Das Gesamtkonzept beinhaltet ein öffentlich zugängliches Wegnetz, das Gebäude, Freiflächen und Erholungsbereiche für Bewohner und Fussgänger untereinander verbindet.

Viel Gewicht wird auf eine einheimische Bepflanzung gelegt. So sind neben üppigen Blumenwiesen auch Obstbäume geplant, welche durch «pro specie rara» gefördert werden.

Weiter wird ein Teil der Wohnungen gemäss den Auflagen des Gestaltungsplanes als vergünstigter Wohnraum angeboten. Diese Wohnungen werden unter den marktüblichen Preisen vermietet. Für die Zuteilung dieser Wohnungen wird ein Reglement erstellt, welches Kriterien wie maximales Einkommen und Vermögen umfasst. Für Interessenten wird bei der Genossame Lachen eine Warteliste geführt.

 

Seeblick